Partner, die bereits eine Förderung von uns erhalten
nach einer erfolgreichen Operation.. Copyright: ©Ärzte für Madagaskar e.V.
Gesundheitspartnerschaften Global
Verbesserung der Patientenversorgung und -sicherheit im Krankenhaus Manambaro, Süd-Madagaskar
Partnerland: Madagascar
eritreische Team bei einem Austausch.. Copyright: ©GIZ/Helmut Kaulhausen
Gesundheitspartnerschaften Global
Verbesserung der Ergebnisse zu Mutter-Kind-Gesundheit durch Trainings
Partnerland: Eritrea
und Jennifer Austin vom Kölner Team.. Copyright: ©MedizinFotoKöln
Gesundheitspartnerschaften Global
Optimierte Transplantationschirurgie der Hornhaut gegen korneale Erblindung in der Ukraine
Partnerland: Ukraine
auch in der deutschen Klinik aus.. Copyright: ©GIZ/Klinikpartnerschaften
Gesundheitspartnerschaften Global
Kampf gegen die Chagas-Krankheit
Partnerland: Bolivia
Eine Patientin in Malawi nach ihrer OP.. Copyright: ©GIZ/Nyokabi Kahura
Gesundheitspartnerschaften Global
Aufbau einer interdisziplinären Notaufnahme am Zomba Central Hospital
Partnerland: Malawi

Projektablauf

Die wichtigsten Schritte von der Bewerbung, über die Projektumsetzung bis zum Abschluss Ihres Projekts.

1.
Bewerbung
2.
Prüfung
3.
Vertragserstellung
4.
Umsetzung
5.
Projektabschluss

Wie bewerben Sie sich für eine Förderung?

  1. 1. In Vorhinein Ihrer Bewerbung raten wir Ihnen sich zu den Voraussetzungen und dem Ablauf der Förderung auf unserer Webseite zu informieren.
  2. 2. Falls noch keine konkrete Idee für ein Partnerschaftsprojekt zwischen Ihnen und Ihrem Partner besteht, sollten sie rechtzeitig vor der Bewerbung die Gespräche zur Ausarbeitung einer gemeinsamen Projektidee aufnehmen.
  3. 3. Die Bewerbung erfolgt online über das Antragsportal Gesundheitspartnerschaften Global. Neben allgemeinen Angaben werden ausführliche Ausführungen zu Ihrer Projektidee für die Antragstellung benötigt. Hier finden Sie detaillierte einen detaillierten Bewerbungsleitfaden und die notwendigen Bewerbungsvorlagen.
    Leitfaden herunterladen

Wie werden die Partnerschaftsprojekte ausgewählt?

  1. 1. Nach Beendigung der Bewerbungsfrist werden die Anträge formal durch das Sekretariat geprüft.
  2. 2. Anschließend erfolgt die inhaltliche Prüfung durch ein Fachgremium aus Medizinerinnen und Medizinern mit Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit.
  3. 3. Während der Prüfungsphase bitten wir Sie ggf. um Nachbesserung fehlender oder unklarer Informationen.
  4. 4. Die finale Auswahl der Partnerschaftsprojekte erfolgt durch das BMZ, die EKFS und die GIZ.
  5. 5. Die Antragsteller werden bis jeweils vier bis sechs Monate nach Ende der Bewerbungsfrist informiert, ob der Antrag erfolgreich war.

Wie gestaltet sich die Vertragserstellung?

  1. 1. Vor der Vertragserstellung wird eine kaufmännische Eignungsprüfung der deutschen Partnerorganisation durchgeführt.
  2. 2. Ist Ihre Bewerbung erfolgreich, schließt die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit dem Antragsteller einen Zuschussvertrag, in dem die bewilligten Mittel, die geplanten Aktivitäten sowie Berichtspflichten festgehalten werden.
  3. 3. Sowohl für die kaufmännische Eignung als auch die Vertragserstellung können zusätzliche Unterlagen von ihnen eingefordert werden.
  4. 4. Bitte beachten Sie, dass die Umsetzung der Aktivitäten erst mit der beiderseitigen Vertragsunterzeichnung beginnen kann.

Was braucht es für die erfolgreiche Umsetzung meines Partnerschaftsprojektes?

  1. 1. Unter Einbindung von erfahrenem Fachpersonal auf beiden Seiten werden die geplanten Aktivitäten durchgeführt.
  2. 2. Der deutsche Partner trägt dabei die Verantwortung für die Durchführung, die regelmäßige Berichterstattung und die finanzielle Abwicklung. Dazu gehören der Mittelbedarfsplan, die regelmäßigen Mittelanforderungen und die Abrechnungen zu den angeforderten Mitteln. In halbjährigen Sachberichten wird das Sekretariat über den Umsetzungsstand der Projekte informiert.
  3. 3. Bei Fragen zur Umsetzung oder anstehenden Änderungen im Projekt informieren Sie bitte rechtzeitig unser Sekretariat.

Was muss zum Projektende bedacht werden?

  1. 1. Zum erfolgreichen Abschluss Ihres Projektes gehören die finanzielle Schlussrechnung und der fachliche Schlussbericht. Der Schlussbericht legt dar, welche Wirkungen durch das Projekt erzielt wurden.
  2. 2. Bei Interesse an einer Folgeförderung Ihrer Partnerschaft lassen Sie sich gern durch unser Sekretariat beraten.
Förderrunde
Zeitraum
Aktueller Projektstatus
Fünfte Förderrunde
2019 - 2021
Bewerbungsphase
 
22.10.2018 - 17.12.2018
Einreichen der Bewerbungen um eine Förderung
 
Januar - März 2019
Auswahl der Partnerschaftsprojekte
 
April 2019
Benachrichtigung der Antragsteller über den Erfolg/die Ablehnung des Antrags
 
April - Mai 2019
Vertragsvorbereitungen und -erstellung
 
Juni 2019
Beginn der Projektumsetzung
Vierte Förderrunde
2019 - 2021
Auswahl der Projekte
 
16.04.2018 - 11.06.2018
Einreichen der Bewerbungen um eine Förderung
 
Juni - Oktober 2018
Auswahl der Partnerschaftsprojekte
 
Oktober - November 2018
Benachrichtigung der Antragsteller über den Erfolg/die Ablehnung des Antrags
 
Oktober 2018 - Januar 2019
Vertragsvorbereitungen und -erstellung
 
Ab Februar 2019
Beginn der Projektumsetzung
Dritte Förderrunde
2018 - 2020
Projektumsetzung
 
Ab September 2018
Beginn der Projektumsetzung
Zweite Förderrunde
2018 - 2020
Projektumsetzung
Erste Förderrunde
2017 - 2019
Projektumsetzung

Bewerbungsvoraussetzungen

Wir fördern bestehende und neue Partnerschaften zwischen deutschen Organisationen im Gesundheitsbereich und ihren Partnern in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. In beiden Partnerorganisationen muss qualifiziertes Fachpersonal für die Projektumsetzung verantwortlich sein. Eine Kooperationsbestätigung zwischen den Partnern ist Bewerbungsvoraussetzung.

Bewerbungsvorraussetzungen für deutsche Antragsteller

Beantragt wird die Förderung von der deutschen Organisation in Kooperation mit ihrem Projektpartner. Der Antragsteller muss eine gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Organisation sein. Eine antragstellende Organisation darf mehrere Partnerschaftsprojekte parallel mit verschiedenen Kooperationspartnern umsetzen. Die Projekte müssen sich jedoch deutlich voneinander unterscheiden, um eine Doppelförderung auszuschließen.

Mögliche Antragsteller:

  • Universitätskliniken und medizinische Hochschulen
  • Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationszentren
  • Forschungseinrichtungen und Institute mit Gesundheitsbezug
  • Vereine und Stiftungen mit Gesundheitsbezug
  • Gemeinnützige Unternehmen

Bewerbungsvorraussetzungen für Partnerorganisationen

Bei der Partnerorganisation muss es sich um eine Gesundheitseinrichtung in einem Land mit niedrigem oder mittlerem Einkommen gemäß der OECD-Einordnung handeln. Der Partner vor Ort muss öffentliche Gesundheitsleistungen anbieten und dadurch einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation im Partnerland leisten. Die Partnerorganisation muss eine Rechtskörperschaft bzw. juristische Person sein.

Mögliche Partnerorganisationen:

  • Universitätskliniken und medizinische Hochschulen
  • Krankenhäuser und Rehabilitationszentren
  • Gesundheitszentren
  • Aus- und Fortbildungsinstitutionen
  • NGOs mit Gesundheitsbezug

Ihnen fehlt noch der passende Projektpartner?
Melden Sie sich bei uns.

Förderkriterien

Wir unterstützen Partnerschaftsprojekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Menschen in Ländern mit niedrigem und mittleren Einkommen leisten. Folgende Kriterien sind bei der Auswahl der Projekte leitgebend:

Relevanz
Das Partnerschaftsprojekt reagiert auf einen konkreten Bedarf, der gemeinsam mit der Partnerorganisation identifiziert wurde.
Effizienz
Die Zeit- und Finanzplanung des Partnerschaftsprojekts ist den Zielen angemessen. Der Projektantrag macht deutlich, dass die Verantwortlichkeiten und Abläufe in der Zusammenarbeit geklärt sind.
Effektivität
Der Projektantrag legt überzeugend dar, dass die geplanten Aktivitäten geeignet sind, die erwünschten Wirkungen zu erzielen.
Nachhaltigkeit
Das Partnerschaftsprojekt ist darauf angelegt, über die Förderlaufzeit hinaus positive Veränderungen zu bewirken. Der Projektantrag legt dar, wie diese langfristigen Wirkungen sichergestellt werden.
Ethik
Das Partnerschaftsprojekt entspricht ethischen Leitlinien und den Prinzipien der Initiative.

Um einen Fördervertrag zu erhalten, muss die antragstellende Organisation darüber hinaus kaufmännische Voraussetzungen erfüllen z.B. nachgewiesene buchhalterische Sorgfalt.

Erwartungen

Ein erfolgreiches Partnerschaftsprojekt braucht eine gute Planung und eine verantwortungsvolle Umsetzung und ist an den Bedarfen in den Partnerländern ausgerichtet. Vier Faktoren haben sich als entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung erwiesen:

Deko Fachpersonal

Einbindung von erfahrenem Fachpersonal auf beiden Seiten.

Engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beiden Partnerorganisationen sind das Rückgrat einer guten Partnerschaft.

Deko Verantwortung

Gemeinsame Entwicklung und Verpflichtung gegenüber den Aktivitäten und Zielen des Projekts

Von Anfang an sind die Ziele und die dafür notwendigen Aktivitäten von beiden Partnerorganisationen gemeinsam zu definieren. So kann eine Identifikation mit den Zielen entstehen.

Deko Gemeinsameentwicklungen

Professionelle Durchführung, Berichterstattung und finanzielle Abwicklung

Die verantwortungsvolle Verwaltung des Projekts ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Deko Eigenbeteiligung

Eigenbeteiligung am Projekt

Die antragstellen Organisation muss mit einem Eigenanteil zur Finanzierung bzw. Umsetzung der Aktivitäten beitragen.

Aufgaben des deutschen Antragstellers

Verantwortung für die Durchführung und die finanzielle Abwicklung

Als Vertragspartner tragen Sie die Verantwortung für die Durchführung der geplanten Aktivitäten und das Finanzmanagement. Im Zuge der Vertragserstellung wird daher auch die kaufmännische Eignung der deutschen Organisation geprüft. Bei Fragen rund um das Projekt ist die deutsche Projektleitung Ansprechperson für das Sekretariat der Klinikpartnerschaften.

Einsatz von erfahrenem Fachpersonal

Für den Erfolg des Vorhabens ist entscheidend, dass qualifiziertes und engagiertes Personal für die Durchführung eingesetzt wird.

Eigenbeteiligung am Projekt

Der deutsche Projektpartner stellt Ressourcen für das Projekt bereit, z.B. in Form von ehrenamtlichem Personaleinsatz, Freistellung von Personal, Beteiligung an Reise- und Transportkosten oder Bereitstellen von Sachleistungen, wie zum Beispiel medizinischen und technischen Produkten.

Regelmäßige Dokumentation des Fortschritts

Der deutsche Projektpartner berichtet halbjährlich über den Fortschritt des Projekts und eventuelle Änderungen. Nach Beendigung des Projekts wird ein Schlussbericht eingereicht.

Aufgaben der Partnerorganisation

Einsatz eines oder einer Projektverantwortlichen

In der Partnerorganisation muss eine qualifizierte Person eingesetzt werden, die für Durchführung der vereinbarten Aktivitäten verantwortlich ist.

Verpflichtung gegenüber den Zielen und Aktivitäten des Projekts

Die Partnerorganisation verpflichtet sich, mit den vereinbarten Aktivitäten zu den Zielen des Projekts beizutragen.

Beitrag zur halbjährlichen Berichterstattung

Die Partnerorganisation trägt durch die Bereitstellung von Informationen zur halbjährlichen Berichterstattung bei.

Finanzielle Unterstützung

Wir unterstützen Ihr ehrenamtliches Engagement mit bis zu 50.000 € für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren.

Folgende Kosten können beantragt werden

© Giz Dirk Ostermeier Reisekosten

Reisekosten

z.B. Flugkosten, Unterbringung, Verpflegung, Visa, Versicherung, Tagungsgebühren

© Giz Dirk Ostermeier Trainingskosten

Trainingskosten

z. B. Raummiete, Trainingsmaterialien, Übersetzungen, Verpflegung

© Giz Dirk Ostermeier Sachmittel

Sachmittel

bis zu 30% der beantragten Fördersumme z. B. Gerätekosten, Verbrauchsmaterialen, Renovierungskosten

© Giz Markus Kirchgessner Verwaltungskosten 1

Verwaltungskosten

bis zu 5% der übrigen Budgetpositionen als Pauschale

Folgende Kosten werden nicht übernommen

Personalkosten
Grundständige Baumaßnahmenen
Forschungskosten

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Bewerben Sie sich ab dem 22. Oktober 2018 für die nächste Förderphase.

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