113
Projekte
182
Partner
37
Länder

Die Initiative Klinikpartnerschaften fördert derzeit 113 Projekte in 37 Ländern. Die Themenschwerpunkte reichen von psychischer Gesundheit über Pflege, Onkologie, E-Health, Gynäkologie und Geburtshilfe, Augenmedizin und Pädiatrie bis hin zu Orthopädie, Chirurgie und Zahngesundheit. Sie verbessern nachhaltig die Lebens- und Gesundheitssituation vieler Menschen. Entdecken Sie, welche Projekte die Initiative bereits fördert.

Unsere Partnerschaften im globalen Kontext

„Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“

Zu diesem Ziel hat sich die internationale Gemeinschaft bekannt. Die Initiative Klinikpartnerschaften unterstützt das globale Ziel der Agenda 2030 gemeinsam mit den internationalen Partner*innen.

OP im Hopitaly SALFA Manambaro, Madagaskar. Copyright: ©Äfm
Ultraschalluntersuchung in Blantyre/Malawi

Nachhaltige Entwicklungsziele

Mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen hat sich die internationale Gemeinschaft dazu verpflichtet globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Sie verpflichtet sich darin auch, ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern (Ziel 3). Durch die Zusammenarbeit in Partnerschaften stärken wir den Ansatz des Nachhaltigkeitsziel 17: den Aufbau von Multi-Akteurs-Partnerschaften für eine nachhaltige Entwicklung und Umsetzung der Agenda 2030. Die Bundesregierung sieht Gesundheit vor diesem Hintergrund als eine Priorität der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

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Universal Health Coverage

Um ein gesundes Leben für alle Menschen zu gewährleisten, fordert die Agenda 2030 die universelle Absicherung im Krankheitsfall. „Universal Health Coverage“ bedeutet die Gewährleistung, dass alle Menschen Zugang zu einer angemessenen, umfassenden und für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbaren Gesundheitsversorgung haben. Dies umfasst das gesamte Spektrum: von Gesundheitsförderung, Prävention, Behandlung und Rehabilitation bis hin zu einer palliativen Versorgung.

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Stärkung von Gesundheitssystemen

Das Gesundheitssystem eines Landes soll sicherstellen, dass die Bevölkerung so gut wie möglich vor Krankheiten geschützt ist und im Krankheitsfall optimal versorgt werden kann. In den meisten Entwicklungs- und vielen Schwellenländern sind die Gesundheitssysteme jedoch nicht ausreichend gerüstet, um Gesundheitsgefahren abzuwenden und einen Zugang zu notwendigen Informationen und adäquaten Gesundheitsdiensten für alle Menschen zu gewährleisten. Die Verbesserung von Gesundheitssystemen ist daher einer der Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitssektor. Ein besonderes Anliegen ist dabei die qualitative Versorgung von armen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen.

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Partner stärken Gesundheit

Die Partnerschaften leisten einen konkreten Beitrag zur Stärkung der Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Weltgesundheitsorganisation setzt seit Jahrzehnten auf das Modell institutioneller Partnerschaften - Twinning partnerships for improvement - und hat hierzu praktische Werkzeuge zur Umsetzung entwickelt. Die ESTHER Allianz für globale Gesundheitspartnerschaften fördert den Austausch im Rahmen eines breiten Netzwerks von internationalen Partnern zur Weiterentwicklung des Instrumentes der Partnerschaften anhand begleitender Evaluierungen und definierter Qualitätskriterien, den auch wir in unseren Partnerschaften folgen. Ziel ist es, dass der Erfahrungsaustausch zwischen Fachkolleginnen und -kollegen auf verschiedenen Ebenen wirksam wird.

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Unsere Prinzipien

Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit, Transparenz, ethische Grundsätze und ein gleichberechtigtes Miteinander.

Als Mitglied der ESTHER-Allianz für globale Gesundheitspartnerschaften folgen wir den fünf Qualitätsprinzipien für die erfolgreiche Umsetzung von Partnerschaften.
Deko Partnerschaft

Partnerschaft auf Augenhöhe

Wir fördern Projekte, in denen die Partner respektvoll und gleichberechtigt zusammenarbeiten und voneinander lernen. Erfolgreiche Projektpartnerschaften sollten nicht nur von einzelnen Engagierten getragen werden, sondern basieren auf dem Engagement und der Verantwortung beider Partnerorganisationen. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass die Partnerorganisationen Ziele, Maßnahmen und Vorgehensweisen gemeinsam erarbeiten und Entscheidungen miteinander treffen. Eine erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und Transparenz, welche durch einen regelmäßigen und offenen Informationsaustausch sichergestellt wird.

Deko Lokalerkontext

Einbettung in den lokalen Kontext

Wir fördern Projekte, die an den Bedarf vor Ort angepasst sind. Die Projekte tragen zur Erreichung der gesundheitspolitischen Ziele des Partnerlandes bei; sie befolgen nationale Richtlinien und arbeiten mit Schlüsselakteuren, wie dem Gesundheitsministerium zusammen. Die GIZ-Vorhaben und teilweise auch einzelne WHO-Länderbüros bieten vor Ort Beratung an, wie die Partnerschaftsprojekte in die nationalen Strukturen im Gesundheitsbereich integriert werden können. So werden Doppelungen von Aktivitäten und Parallelstrukturen vermieden und gleichzeitig angestrebt, dass die Akteure ihre Aktivitäten nach Projektende fortsetzen werden. bzw. eine Integration in die nationalen Gesundheitsstrategien erfolgen wird.

Deko Nachhaltigeraufbau

Nachhaltiger Aufbau von Wissen und Fähigkeiten

Erfolgreiche Partnerschaften tragen dazu bei, dass Gesundheitsfachkräfte und Organisationen langfristig besser dafür gerüstet sind, die Gesundheitsdienste vor Ort zu verbessern. Damit die erzielten Erfolge sich nicht auf die Dauer der Projektlaufzeit beschränken, sind z.B. Trainings oder kollegiale Austauschprogramme so konzipiert, dass das Wissen oder die Fähigkeiten an zentraler Stelle innerhalb einer Organisation eingebettet sind und an andere weitergegeben werden kann.

Deko Geschlechtergleichstellung

Gleichstellung der Geschlechter

Projekte, die einen Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter leisten und Ungleichheiten entgegenwirken, sind nachhaltig. Die Auswirkung der Projektaktivitäten auf die Gleichstellung der Geschlechter - sowohl bei den Patientinnen und Patienten, als auch bei den Gesundheitsfachkräften – muss von den Projektpartnern kontinuierlich berücksichtigt werden.

Deko Einhaltungethischer

Einhaltung ethischer und wissenschaftlicher Standards

Es werden nur Projekte gefördert, die anerkannten ethischen Standards entsprechen. Hierzu gehören der Respekt vor der Autonomie der Patientin bzw. des Patienten, das Prinzip der Schadensvermeidung, der Fürsorge und Gerechtigkeit sowie die ethischen Leitlinien zu medizinischer Forschung. Die Maßnahmen kommen armen oder benachteiligten Bevölkerungsgruppen zugute. Darüber hinaus müssen Forschungsaktivitäten im Rahmen des Projekts den neusten, wissenschaftlichen Standards entsprechen.

Unsere thematischen Schwerpunkte

Wir fördern Projekte zu Themen, die für die Gesundheitsversorgung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von besonderer Bedeutung sind. Die Partnerschaften arbeiten dabei an der Verbesserung der Prävention, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation und des Managements in den unterschiedlichsten Fachdisziplinen.

Aktuelles Fokusthema der Hochschul- und Klinikpartnerschaften in Afrika: Patientensicherheit

Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin
Augengesundheit
Chirurgie
Dermatologie
E-Health
Gynäkologie
Hals-Nasen-Ohrengesundheit
Hygiene
Innere Medizin
Krankenhaus- und Qualitätsmanagement
Mikrobiologie und Labordiagnostik
Mutter-Kind-Gesundheit
Nicht-übertragbare Krankheiten
Onkologie
Orthopädie
Pädiatrie
Palliativmedizin
Pathologie
Patientensicherheit
Pflege
Pharmazie
Psychische Gesundheit
Rehabilitation
Übertragbare Krankheiten
Zahngesundheit